Elefantenduell / Platschow (Deutschland) / 03.10.2009
Das Duell Mensch gegen Elefant ist entschieden. Elefantendame Sandra gewinnt das Wettziehen der 8,5 Tonnen schweren LKW Zugmaschine über eine Distanz von 20 Meter um Haaresbreite.
Angespannt war die Situation, als die beiden ungleichen Kontrahenten in einem Respektabstand zueinander Stellung bezogen. Begleitet von den Blicken hunderter Schaulustiger, die wegen dieses außergewöhnlichen Ereignisses auf den Elefantenhof der Familie Frankello in Platschow strömten, wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Die 8,5 Tonnen schweren Zugmaschinen standen bereit, die Seile waren gespannt und schon ertönte das Startsignal.
Sandra, hoch motiviert und sichtlich erfreut über die Anfeuerungszurufe des Publikums, legte sich richtig ins Zeug. Mit hocherhobenem Rüssel und angelegten Ohren trabte sie los. Scheinbar mühelos zog sie den 8.5t schweren LKW über die unebene Wiese. Alle Hoffnung, die ungewohnte Last würde Sandra in die Knie zwingen, schwand.
Doch Franz Müllner nahm den Kampf auf. Die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der auch er den LKW zog, verblüffte alle Anwesenden. Trotz widriger Bodenverhältnisse (unebene Grasoberfläche), benötigte er nur 11 Sekunden, um die Zugmaschine ins Ziel zu befördern. Wäre der Untergrund asphaltiert und somit der Rollwiderstand niedriger gewesen, hätte das Rennen anders ausgehen können. So jedoch verbuchte die 3,5 Tonnen schwere Sandra den Sieg für sich und überschritt 4 Sekunden vor Franz Müllner die Zielgerade.
Der 39-Jährige Salzburger nahm’s sportlich und überreichte seiner Kontrahentin anschließend Ihren Preis – ein zwei Meter langes Brot. Dazu durfte sich die Elefantendame an einem Korb mit Obst und Zucker laben, bevor das Duell mit einem sportlichen Shake Hands endete.
Eine Revanche wurde vereinbart. „Dann nehmen wir aber einen schwereren Truck und der Boden ist asphaltiert“, nannte Franz Müllner seine Bedingung.
Zufrieden nahm Sandra die Herausforderung an.
Nähere Informationen dazu werden bekanntgegeben.